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Kunstforum - René Magritte Ausstellung

Magie der Bilder

Bildquelle: Kunstforum Wien
Im Frühjahr 2005 zeigt das BA-CA Kunstforum die erste umfassende Retrospektive des großen belgischen Malers René Magritte in Österreich. Magrittes magisch-konzeptuelle Bildfindungen der 1920er bis 1960er Jahre lassen in verschlüsselten und überraschenden Assoziationen das Konventionelle ins Rätselhafte umschlagen. Sie illustrieren zudem sowohl seinen Dialog mit Dada und dem Surrealismus als auch seine Schlüsselposition als unerschöpfliche Inspirationsquelle für die Kunst nach 1945, für Pop-Art und Concept Art. Über 70 Hauptwerke aus internationalen Museen und zahlreichen Privatsammlungen entdecken einen Künstler aufs Neue, dessen Aktualität durch die künstlerischen Entwicklungen der Gegenwart noch unterstrichen wird.

Inspiriert durch Giorgio de Chiricos poetische Sicht der Dinge findet Magritte in der Mitte der 1920er Jahre zu seinen ersten eigenständigen Bildern. Geprägt durch seinen ursprünglichen Brotberuf als Werbegrafiker wählt Magritte von Anfang an eine objektive und deskriptive Malweise, die jeglichen persönlichen Ausdruck negiert. In dieser bewusst »anonymen« Malerei, die in ihrer äußeren Unauffälligkeit Magrittes zurückgezogenen und absolut durchschnittlichen Lebensumständen entspricht, gelingt dem Maler eine fast perfide Verfremdung, gleichsam hinterrücks, von auf den ersten Blick herkömmlichen Szenen und alltäglichen Objekten.

1927 bis 1930 verbringt er in Paris im Kreis der Surrealisten um André Breton. Affinität und Widerspruch zu den revolutionären Ansichten der Gruppe kristallisieren sich dort heraus. Gleichzeitig festigt sich in Brüssel die weniger radikale Gruppe der belgischen Surrealisten, zu der auch Magritte gehört, und die bis in die 1960er Jahre besteht. Zurück in Brüssel 1930 – von wo er sich nur mehr für kurze Auslandsaufenthalte in England,
Paris, Italien und den USA entfernen sollte – entwickelt Magritte seine rätselhaften Bildgeschichten an der Kippe zur Realität und in immer neuen Varianten und diffizilen Spielarten weiter. Magritte spielt mit einander nicht entsprechenden Proportionen, ungereimten Zusammenstellungen und unmöglichen Verortungen von Objekten. Er sucht dadurch, und zwar sein gesamtes Schaffen hindurch, eine zweite, verschlüsselte Realität hinter
den Dingen zu erwecken.

»... da meine Absicht feststand, die vertrautesten Gegenstände wenn möglich aufheulen zu lassen, musste die Ordnung, in die man die Gegenstände im allgemeinen bringt, natürlich umgestürzt werden … Was das Mysterium betrifft, das Rätsel, das meine Bilder waren, so möchte ich sagen, dass dies der beste Beweis war für meinen Bruch mit der Gesamtheit der absurden Denkgewohnheiten, die im allgemeinen ein echtes Existenzgefühl ersetzten.« (René Magritte, Die Lebenslinie I, 1938)

Die Ausstellung finden von 6. April bis 31. Juli 2005 im BA-CA Kunstforum statt. Geöffnet ist täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr, Freitag bis 21.00 Uhr. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite des BA CA Kunstforum ...


Webheimat.at verlost jeden Monat 2 Karten für diese Ausstellung im Kunstforum Wien. Senden Sie einfach ein eMail mit dem Kennwort "René Magritte" an die Adresse redaktion@webheimat.at und Sie nehmen an der Verlosung teil. Die Gewinner werden von uns per Mail verständigt.

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