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Kunstforum - Willem de Kooning Ausstellung

Eindrucksvolle Bilder des Abstrakten Expressionismus

Bildquelle: The Willem de Kooning Foundation, ARS, New York, VBK, Wien, 2005
Willem de Kooning ist eine der sensibelsten und ausdrucksstärksten Malerpersönlichkeiten des vorigen Jahrhunderts. Im Frühjahr 2004 wäre er 100 Jahre alt geworden. Auch dies ein Anlass für das BA-CA Kunstforum, diesem bedeutenden Vertreter des amerikanischen Abstrakten Expressionismus eine Personale – die erste in Österreich – zu widmen.

Rund 50 Gemälde und Arbeiten auf Papier bieten einen repräsentativen Querschnitt des Malers und Zeichners de Kooning. Ein gar nicht einfaches Unterfangen, sie zu präsentieren: Denn de Koonings Bilder zählen heute zu den gefragtesten und auch teuersten der Welt; zu den am besten gehüteten Schätzen, vor allem der US-amerikanischen Museen. Dieses einmalige Ausstellungsprojekt konnte schließlich dank der Unterstützung der Willem de Kooning Foundation und zahlreicher Museen (u.a. Hirshhorn Museum and Sculpture Garden, Smithsonian Institution, Washington, D.C.; The Metropolitan Museum of Art, New York; Whitney Museum of American Art, New York; Pinakothek der Moderne, München) sowie ausgesuchter privater Sammlungen und Galerien realisiert werden.

Willem de Koonings malerischer Kosmos ist von Facettenreichtum und einer permanenten Offenheit gegenüber Tradition und Avantgarde geprägt. De Kooning ist die wegweisende Figur für die US-amerikanische Nachkriegsmoderne; als gefeierter Action Painter steht er neben Jackson Pollock, Franz Kline oder Robert Motherwell für die avantgardistische Strömung, die sich von den Konventionen der europäischen Malerei freigekämpft hat. Seine großformatigen Gemälde sind durch heftige Pinselhiebe strukturiert, die eine neue emphatische und monumentale Bildwirkung erzeugen.

Dennoch hat sich der gebürtige Rotterdamer nie ganz in das Korsett des AbstraktenvExpressionismus und des Action Paintings einzwängen lassen; er zeigt deutliche Hinwendungen zur europäischen figurativen Malereitradition: Rubens, Vélazquez, Cézanne, Soutine stehen hierfür als wahlverwandte Positionen. Diese Hinwendung zum Menschenbild findet vor allem in den unterschiedlichen Woman-Serien statt, die gleichsam alternierend zu abstrakt orientierten Werkblöcken entstanden: De Kooning malt fratzenhafte, kolossale Frauenkörper in hieratischer Dominanz zum einen und sinnliche Körperrundungen mit dem weichen Inkarnat der Haut zum anderen. Der Maler transformiert gleichsam Farbe zu Fleisch und Haut.

De Kooning hat nicht nur ein singuläres Werk hinterlassen, er zählt auch zu den einflussreichsten Figuren der Malereigeschichte bis zur Gegenwart. Die Ausstellung des BA-CA Kunstforums beleuchtet in einem eigenen Kapitel de Koonings Bedeutung im Kontext der postmodernen und aktuellen Malereisituation, der mit einer Auswahl an Gemälden von Gerhard Richter, Andy Warhol, Brice Marden, David Reed, Jonathan Lasker, Christopher Wool, Sue Williams, Michel Majerus und Robert Zandvliet Rechnung getragen wird.

Die Ausstellung finden von 13. Jänner bis 28. März 2005 im BA-CA Kunstforum statt. Geöffnet ist täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr, Freitag bis 21.00 Uhr. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite des BA CA Kunstforum ...


Webheimat.at verlost jeden Monat 2 Karten für diese Ausstellung im Kunstforum Wien. Senden Sie einfach ein eMail mit dem Kennwort "Willem de Kooning" an die Adresse redaktion@webheimat.at und Sie nehmen an der Verlosung teil. Die Gewinner werden von uns per Mail verständigt.

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