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William Shakespeare : Viel Lärm um Nichts

Komödie in fünf Akten

Selten wurde der Kampf der Geschlechter von einem wortgewaltigeren Feuerwerk untermalt! Die Wortgefechte zwischen Benedict und Beatrice, die jeder den anderen zu verachten vorgeben, bis sie zuletzt doch zueinander finden, ist der Inbegriff des Sprichwortes "Was sich liebt, das neckt sich" geworden.

William Shakespeare (1564-1616) gilt als das größte dramatische Genie des Abendlandes und seine Stücke sind fixer Bestandteil des europäischen Bühnenlebens. Dementsprechend bedeutet es für jeden Schauspieler eine große Herausforderung, die Figuren seiner 36 überlieferten Geschichten zum Leben zu erwecken, deren grenzenlose Entfaltung den vollkommenen Ausdruck der Renaissance vermittelt.

Die verspielte Komödie "Viel Lärm um Nichts" entstand 1599 und beweist, dass der größte Dichter des Elisabethanischen Zeitalters einen geradezu prophetischen Blick in die heutige Zeit warf. Denn: Nichts hat sich geändert!


Don Pedro, Prinz von Arragon, kehrt nach einem Feldzug bei Leonato, dem Gouverneur von Messina, ein. Begleitet wird er u.a. von Benedict, einem Edelmann aus Padua, und Claudio, einem florentinischen Grafen. Don Pedro macht für Claudio, der sich in Leonatos Tochter Hero verliebt hat, den Brautwerber. Claudio und Hero werden schnell verlobt und beschließen, zusammen mit anderen, sich die Zeit bis zur Hochzeit damit zu verkürzen, Benedict und Beatrice, Leonatos wortgewandte Nichte, in die Liebesfalle zu locken. Beide hegen eine lange, wenn auch grundlose, Abneigung gegeneinander und liefern sich wortgewaltige Gefechte.

Don Juan, der böse Halbbruder Pedros, tut inzwischen alles, das Brautpaar Claudio und Hero wieder auseinander zu bringen. Um Heros Untreue zu beweisen, inszeniert am Fenster von Heros Kammer eine Szene zwischen seinem Gefolgsmann Borachio und Heros Zofe Margareta, die Claudio glauben lässt, dass Hero ihm untreu sei. Claudio beschuldigt sie daraufhin am Tag der Hochzeit und verweigert die Heirat. Hero fällt in Ohnmacht und der Mönch rät, alle im Glauben zu lassen, dass Hero in Anbetracht der Schmach gestorben sei, bis ihre Ehre wieder hergestellt ist.

Benedict und Beatrice gestehen sich ihre gegenseitige Liebe. Und da Beatrice von Heros Unschuld überzeugt ist, nimmt sie Benedict das Versprechen ab, seinen Freund Claudio für den Schaden, den er angerichtet hat, zu töten. Als jedoch Borachio gefasst wird und gesteht, dass Hero Unrecht getan wurde, ist Heros Ehre wieder hergestellt.

Leonato nimmt inzwischen Claudio das Versprechen ab, seine Nichte Beatrice zu heiraten. Bei der Hochzeit stellt sich schließlich heraus, dass es sich tatsächlich um die lebende Hero selbst handelt. Als Benedict und Beatrice wieder in ihr altes Muster verfallen, mit viel Wortwitz ihre gegenseitige Liebe zu leugnen, holen Hero und Claudio Liebesgedichte hervor, die Benedict und Beatrice sich gegenseitig geschrieben haben. Das Stück endet in einer fröhlichen Doppelhochzeit, abgeschlossen von der Verkündung, dass Don Juan auf der Flucht aus Messina festgenommen wurde.

Termine: 10.-31. März 2006

10. März (Premiere)
11., 14. (17.00 Uhr), 15., 16., 17., 18., 20., 21. (17.00 Uhr), 23., 24., 25., 26., 27., 28. (17.00 Uhr), 30., 31. März 2006


Vorstellungsbeginn um 20.00 Uhr
ACHTUNG: Dienstags-Vorstellungen bereits um 17.00 Uhr

Spielort:
Theater Die Neue Tribüne
(Eingang Cafe Landtmann)
Dr.-Karl-Lueger-Ring 4, 1010 Wien

Webseite


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Schicken Sie einfach ein eMail mit dem Kennwort "Viel Lärm um Nichts" an die Adresse redaktion@webheimat.at und Sie nehmen an der Verlosung teil. Einsendeschluß ist immer 3 Tage vor der jeweiligen Veranstaltung. Die Gewinner werden von uns per Mail verständigt.

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