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Sind glückliche Paare auch beste Freunde ?

Humor ist ein Schlüssel zu einer glücklichen Partnerschaft

12.02.2009

Einer aktuellen Umfrage der Online-Partneragentur Parship zufolge, passen zwei Menschen gut zueinander, wenn sie auch beste Freunde sind. Das meinen zumindest 36 Prozent der Befragten. 17 Prozent der Männer gehören nach der Studie zu jenen, die rund um die Uhr Zeit mit dem Partner verbringen wollen. Das trifft hingegen nur bei drei Prozent der Frauen zu. Auch Humor scheint im Paarleben eine wichtigere Rolle zu spielen als gemeinsame Interessen und Hobbys.

"Die Frage, was eine glückliche Beziehung ausmacht, ist nicht einfach zu beantworten", meint die Psychologin Caroline Erb. Der Wunsch nach Partnernähe sei ein klassisches Persönlichkeitsmerkmal, das für eine harmonische Beziehung wesentlich sein kann. Es komme jedoch stark auf die Persönlichkeitstypen an. "Es gibt Bereiche in einer Beziehung, in der der Grundsatz 'Gleich und gleich gesellt sich gern', wesentlich ist. Etwa wenn es um die Frage der Wochenendbeziehung oder einer fixen Partnerschaft geht. Dabei sei die Ähnlichkeit im Charakter wichtig. Differieren Partner in Fragen des Durchsetzungswillens, hat das aber eher Vorteile.

Generell gelte ein gewisses Maß an Ausgleichsbereitschaft als positiv für eine gute Beziehung. "Gleich wichtig ist beiden Geschlechtern, dass gemeinsam über alles gelacht werden kann", so Erb. Mit 19 Prozent belegt Humor in der Gesamtwertung den dritten Platz. Bedeutungsvoll ist nach der Untersuchung auch die Frage, wie unternehmungslustig zwei Menschen sind. "So passt beispielsweise ein Couch Potato nicht unbedingt zum rastlosen Extremsportler", so Erb.

Über eines sollten sich die zukünftigen Partner allerdings im Klaren sein: In keinem anderen Lebensbereich ist der Mensch mehr Kind als in der Liebesbeziehung. Dem stimmt auch Erb zu: "Zu 80 bis 90 Prozent ist das zutreffend. Besonders während der ersten zwei bis drei Lebensjahre werden entscheidende Schritte über die Bindungsfähigkeit gesetzt. Kein Mensch kommt von seiner eigenen Biographie weg." Dennoch spiele auch der individuelle Charakter in der Entwicklung eine große Rolle. Dazu gehören etwa das Urvertrauen, das Temperament und andere Faktoren.

Aufklärung und Nachholbedarf sieht die Psychologin dennoch bei Störungen. "Immer noch werden zu selten Fachleute wie Psychologen oder Psychiater aufgesucht." Frauen tendieren zwar eher dazu, einen Experten zu Rate zu sehen, dennoch geschieht dies auch nur dann, wenn der Leidensdruck groß genug ist. "Wer tatsächlich einen Experten aufsuchen will, muss sich durch einen Dschungel aus Therapien - manche auch unprofessionell - durchkämpfen", so Erb abschließend.

Quelle: pte

 

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