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Bowling for Columbine

Die erste Star-Doku von Michael Moore am 18.11. in ORF 1

Zuletzt begeisterte der Michael-Moore-Film "Fahrenheit 9/11" kurz vor der US-Wahl die Zuseher auch im heimischen Fernsehen und trägt seither das Prädikat "erfolgreichste Polit-Doku im ORF". Mit "Bowling for Columbine" steht am Donnerstag, dem 18. November 2004 um 22.30 Uhr in ORF 1, bereits das nächste Moore-Highlight am ORF-Programm.

Bowling for Columbine - ist eine genial-scharfsinnige und zugleich überaus unterhaltsame Doku-Satire über den amerikanischen Waffenfetischismus. Das virtuos montierte und 2003 Oscar-gekrönte Fakten-Mosaik aus Interviews und Statistiken wirft einen kritischen Blick auf 50 Jahre US-Außenpolitik und zeichnet ein realistisches und zugleich erfrischend polemisches Sittenbild einer Gesellschaft, in der eine Viertelmilliarde Schusswaffen in Umlauf sind. Moores grandioser Kritiker- und Publikumserfolg war nach 46 Jahren der erste Dokumentarfilm, der zum Filmfestival nach Cannes eingeladen wurde, wo er unter Standing Ovations den Spezialpreis erhielt. Außerdem heimste er 2003 neben dem Oscar auch dessen französisches Pendant, den César, ein.


Zum Inhalt:

Am Morgen des 20. April 1999 verüben Dylan Klebold und Eric Harris, zwei ganz normale Buben aus Littleton, Colorado, an der Columbine High School ein Massaker, bei dem zwölf Schüler und ein Lehrer den Tod finden. Sie verwenden automatische Waffen und Munition aus dem Supermarkt um die Ecke. Schulmorde sind in den USA keine Seltenheit, und so ziehen die "Experten" ihre üblichen Erklärungen aus den Schubladen: Gewaltfilme, Satan oder der Skandal-Punker Marilyn Manson seien schuld.

Amerikas profiliertester Dokumentarfilmer Michael Moore macht sich seinen eigenen Reim. Aus einer Vielzahl von Blickwinkeln nähert er sich der Frage: Warum werden in den USA jährlich durchschnittlich 11.000 Menschen erschossen, während in anderen Ländern - in denen nicht weniger Gewaltfilme konsumiert werden - maximal 300 durch Feuerwaffen umkommen? Mit lakonischer Ironie und beißendem Witz begibt Moore sich auf eine Reise ins Herz der amerikanischen Finsternis: Unbeirrbar und zielstrebig interviewt er Menschen, die mit der 44er Magnum unter dem Kopfkissen schlafen, jugendliche Bombenleger und Scharfschützen von der Bürgerwehr nebenan.

Aus einer atemberaubenden Fülle an Fakten, Statistiken und Standpunkten destilliert Moore schließlich eine "entwaffnend" einfache Schlussfolgerung heraus: Während die Zahl Gewaltverbrechen nachweisbar abnimmt, steigern reißerische Nachrichten und Reportagen in den USA das allgegenwärtige Gefühl der Bedrohung - derweil in Kanada die Menschen nicht einmal ihre Haustüre abschließen. Nutznießer der hausgemachten US-Paranoia ist die "National Rifle Association" (NRA), deren Vorsitzender Charlton Heston nur zehn Tage nach dem Massaker in Columbine eine flammende Rede über die amerikanische Bürgerpflicht hielt, sich zu bewaffnen. Im packenden "Showdown" des Films besucht Moore den Hollywoodstar und Waffenaktivisten, um ihn in seinem Wohnzimmer mit dem Bild eines sechsjährigen Mädchens zu konfrontieren, das von einem gleichaltrigen Mitschüler erschossen wurde.

Bowling for Columbine
18. November 2004, 22.30 Uhr, ORF 1


Bowling for Columbine und etliche andere Michael Moore Filme gibt es hier auf Video und DVD ... und natürlich auch alle seine Bücher!


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