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FI-Schalter testen - Zeitumstellung beste Gelegenheit

Ein Knopfdruck der Leben retten kann

Das Institut für technische Sicherheit empfiehlt, anlässlich der Zeitumstellung am 31. Oktober, wieder einmal den FI- (Fehlerstromschutz-) Schalter in der Wohnung zu testen. Nur der FI-Schalter schaltet den Strom automatisch ab, wenn sich ein Mensch im Stromkreis befindet. Ist der Schalter defekt, sind die Folgen meist tödlich.

Trotzdem verzichten viele auf die regelmäßige Überprüfung. Der Grund: Testet man den FI, werden alle Stromkreise lahmgelegt, digitale Uhren auf Videorekordern, Mikrowellen oder Radioweckern zeigen danach die falsche Zeit an, mühsames Nachstellen ist die Folge. Für Sicherheitsmuffel gibt es dieses Wochenende keine Ausrede: "Die Zeitumstellung ist die beste Gelegenheit, die Funktion des FI-Schalters zu prüfen", empfiehlt DI Bernhard Noll, Leiter des Institutes für technische Sicherheit.

Auf dem FI-Schalter im Sicherungskasten befindet sich ein kleiner Prüfknopf - ein kurzer Druck genügt, um den Schalter auszulösen und kurzfristig alle Stromkreise abzuschalten. "Jene, die der Meinung sind, dass normale Sicherungen genug Schutz bieten, unterliegen einem tödlichem Irrtum", erklärt Noll. Denn gewöhnliche Sicherungen und Leitungsschutzschalter lösen nur bei Kurzschlüssen oder Überlastung des Stromnetzes aus, nicht jedoch wenn sich beispielsweise ein Mensch im Stromkreis befindet oder Elektroinstallationen fehlerhaft sind.

Wer bereits einen Stromsschlag kassiert oder durch Glück einen Stromunfall überlebt hat, wird auf die regelmäßige FI-Kontrolle sicher nicht vergessen. Dank FI-Schalter sind Elektrounfälle mit Todesfolge in Österreich eine Seltenheit. Laut Elektrounfallstatistik verletzen sich pro Jahr rund 150 Personen durch Strom- oder Blitzschlag, etwa zehn Unfälle enden tödlich.

Was passiert bei einem Stromunfall?

Ab einer bestimmten Stromstärke (ca. 10 mA) wirkt die Elektrizität so sehr auf den Körper ein, dass die normalen Impulse vom Gehirn nicht mehr an die Muskeln gelangen. Die Muskeln werden vom Fremdstrom zusammen gezogen. Dadurch ist es nicht mehr möglich, einen unter Spannung stehenden Gegenstand, wie z.B. einen Metallgriff, aus eigener Kraft loszulassen. Stromstärken ab 30mA sind lebensgefährlich, da sie Herzkammerflimmern verursachen und somit die Sauerstoffversorgung des Gehirns unterbrechen.

Was tun bei einem Stromunfall?

  • Stromkreis unterbrechen (FI-Schalter oder entsprechende Sicherung abschalten oder herausdrehen, Netzstecker ziehen)

  • Den Verletzten erst nach Stromkreisunterbrechung berühren

  • Erste Hilfe leisten: Da die meisten Stromunfälle Herzrhythmusstörungen nach sich ziehen, sollte man nicht lange auf professionelle Hilfe warten. Bei fehlendem Puls sofort Herzmassage und Mund zu Mund Beatmung beginnen, da das Hirn nicht mehr mit Sauerstoff versorgt wird.

  • Professionelle Hilfe herbeirufen oder herbeirufen lassen.
Quelle: Institut für technische Sicherheit


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