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Risiken beim Tauchen niemals unterschätzen

Infos und Tipps für die ungetrübte Freude unter Wasser

Tauchen ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Das Erkunden fremder Welten unter Wasser hat sich fast schon als Breitensport etabliert. Doch kommt es leider immer wieder vor, dass Tiefgänge nicht gut ausgehen. Das belegt auch der jüngste Fall eines 30-jährigen Wieners, der am 16. Juli im Attersee tödlich verunglückte. Insgesamt haben dieses Jahr bereits mindestens sieben Menschen beim Tauchen in Österreich ihr Leben gelassen. "Tauchen ist insofern riskant, als in den Tiefen Fehler sehr schnell tödlich enden können", erläutert Dr. Rupert Kisser, Leiter des Instituts Sicher Leben. "Viele der Unfälle werden schlicht weg durch Unterschätzung der Gefahren, Selbstüberschätzung und Leichtsinn verursacht."


Voraussetzungen fürs Tauchen


Wichtige Voraussetzung fürs Tauchen ist, dass man gut schwimmen kann und gesund ist. "Das Herz-Kreislaufsystem, die Atemorgane und die Ohren werden beim Tauchen speziell belastet", erklärt Sportmedizinerin Dr. Ulrike Preiml. "Wer mit dem Tauchen beginnen will, soll sich daher einer tauchsportärztlichen Untersuchung unterziehen und die Tauchtauglichkeit bestätigen lassen." Absolutes Muss: Die entsprechende Ausbildung und erprobtes und geprüftes Tauchmaterial. Die Ausrüstung muss vor jedem Tauchgang kontrolliert werden. Vorsicht bei billigen Schnellkursen mit dubiosen Geräten an exotischen Stränden!


Risiken beim Tauchen


Die beiden schwersten Unfälle, die beim Tauchen passieren können, sind ein Lungenriss und ein Dekompressionsunfall (durch Gasblasen verstopfte Blutgefäße, die Lungenembolien hervorrufen können). Sie passieren vor allem dann, wenn man zu rasch auftaucht. Beim langsamen Auftauchen nämlich findet ein Gasausgleich statt - und der ist unbedingt notwendig. "Wichtig ist, dass man auch nach Stunden oder Tagen nach dem Tauchgang schon bei kleinen Anzeichen wie Gelenkschmerzen oder Kribbeln in der Haut an die Möglichkeit eines Dekompressionsunfalls denkt und den Transport in eine Druckkammer so rasch wie möglich organisiert", meint Preiml. Außerdem sollte man während der Tauchfreude immer die Gefahr eines Tiefenrausches im Hinterkopf haben. Ausgelöst durch die narkotische Wirkung des Stickstoffes führt er zu unkontrollierten Handlungen. Erhöhte Gefahr besteht ab ca. 40 Meter Tiefe. Deshalb beträgt die empfohlene Tiefe für Anfänger 18 Meter und die empfohlene Grenze für das Sporttauchen 30 Meter. Beim Auftauchen in geringere Tiefen verschwindet der Tiefenrausch sofort.

"In kalten Gebirgsseen ist der Tauchsport wesentlich gefährlicher als in sonnigen, warmen Meeresregionen", erklärt Kisser. "Immer wieder stoßen auch erfahrene Taucher in Tiefen bis zu 50 Meter oder mehr vor und geraten dort in tödliche Gefahr." Außerdem kann ein Tauchgang in kalten Seen schneller zur Unterkühlung führen. Der richtige Tauchanzug verhindert den Verlust der Körperwärme. Im Süßwasser ist außerdem eine Lampe empfehlenswert, da in den Seen oft schlechte Sicht herrscht. Beim Tauchurlaub im Ausland sollte man beachten, dass zwischen Tauchen und Fliegen mindestens 24 Stunden liegen sollten, weil man wegen des geringen Drucks im Flugzeug eventuell einen Dekompressionsunfall erleiden kann.


Was ist beim Tauchen zu beachten?


Erstes Gebot ist: Nie allein tauchen. Denn der Tauchpartner kann beim Anlegen der Ausrüstung helfen und im Notfall erste Hilfe leisten. Wer sich vor dem Tauchgang nicht wirklich wohl fühlt, sollte keinesfalls in die Tiefe steigen. Wird einem unter Wasser unwohl: Den Tauchgang sofort abbrechen! Muss man Medikamente einnehmen, ist das vor einem Tauchgang unbedingt mit einem Sportarzt zu besprechen, denn ihre Wirkung kann mit zunehmendem Wasserdruck erhöht werden. Alkohol ist vor einem Abstieg jedenfalls verboten.

Die Unterwasserwelt bietet faszinierende Flora und interessante Fauna. Wer Sicherheitsmaßnahmen beim Tauchen beachtet, kann sich ungetrübter Unterwasserfreuden sicher sein.

Quelle Institut Sicher Leben

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