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Schibindung nur vom Fachmann einstellen lassen !

Falsch eingestellte Schibindungen bergen ein hohes Verletzungsrisiko

24.01.2006

Wintersport hat Hochsaison und tausende Schifans tummeln sich nicht nur bei den Abfahrtsrennen, sondern düsen auch gern selbst auf zwei Brettern die Pisten hinunter. Wesentlich für die Sicherheit der Schisportler ist eine korrekt eingestellte Schibindung. Seit letzter Wintersaison werden Schi inklusive Schibindungen auch bei Diskontern vertrieben. "Die professionelle Bindungseinstellung wird in den Supermärkten, in denen Schi immer häufiger verkauft werden, jedoch nicht angeboten", berichtet Dr. Rupert Kisser, Leiter des Bereichs Heim, Freizeit & Sport im Kuratorium für Verkehrssicherheit. "Justiert man jedoch selbst, erhöht man das Verletzungsrisiko, da es zu einer falschen bzw. zu keiner Auslösung der Bindung beim Sturz kommen kann. Nur die Überprüfung mit geeichtem Prüfgerät gewährleistet die richtige Einstellung."

Im Jahr 2004 verletzten sich 49.900 Personen beim Schifahren so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten, verletzte Snowboarder sind in dieser Zahl noch nicht inkludiert. 40 Prozent der Verletzten waren Frauen und 60 Prozent Männer. Unfallart Nummer eins waren Stürze mit 84 Prozent. Einer der Gründe dafür, warum sich Schifahrer bei Stürzen verletzen, sind nicht richtig eingestellte Bindungen - und dem kann man leicht Abhilfe schaffen.

Moderne Schibindungen bieten sehr guten Schutz vor Verletzungen, da sie in fast allen Richtungen auslösen können. Damit sie aber auch wirklich richtig funktionieren, müssen sie korrekt eingestellt sein. Das KfV empfiehlt: Jährlich und ausschließlich vom Fachmann. Die Bindungen müssen immer genau auf Größe, Geschlecht, Alter, Gewicht und Fahrstil des Schifahrers eingestellt werden. Im guten Fachhandel wird die jährliche Überprüfung der Schibindung durch ein goldenes Prüfzeichen gekennzeichnet.

Im Schiverleih gibt es bereits seit zwei Jahren eine Norm, die besagt, dass nur Schibindungen die mittels elektronischen Prüfgeräts eingestellt wurden, optimale Sicherheit gewährleisten. Auch für den Schiverkauf wird es noch heuer eine entsprechende Norm geben: die ISO-11088. Hält sich der Verkäufer daran, ist Sicherheit garantiert. "Wir begrüßen diese neue Norm sehr, denn damit werden die neuesten und besten Überprüfungsmethoden zu Sicherheitsstandards. Veraltetes Einstellen mittels Tabellen wird es hoffentlich bald nicht mehr geben, " meint Kisser. Wer seine Schi jedoch beim Diskonter kauft, der seine Kunden dazu auffordert die Bindung in Eigenregie einzustellen, geht das Risiko ein, dass die Bindung nicht richtig funktioniert. Denn nur wenn sie vom Profi eingestellt wurde, geht sie im Notfall auf und bleibt im Normalfall zu!

Stellt man die Schibindung selbst ein und passiert ein Unfall, hat man im schlimmsten Fall nicht nur mit Verletzungen zu kämpfen, sondern auch mit den rechtlichen Konsequenzen. Ist die Bindung fachgerecht überprüft, erhält der Kunde ein Prüfprotokoll und kann auch Schadenersatz verlangen, sollte es trotzdem zu Fehlfunktionen der Bindung kommen.

Quelle: KfV

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