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Sicherheitstipps für den Türbereich

Täglich werden in Österreich Einbrüche in Wohnungen verübt. Gerade im städtischen Bereich kommt daher der Sicherung der Eingangstür eine große Bedeutung zu.


Häufigste Fehler sind:

  • Aus dem Beschlag herausragende Zylinder.
  • Von außen angeschraubte Beschläge (Türschild).
  • Schwache, schlecht verankerte und zu kurze Schließbleche.
  • Türzarge im Schließbereich zu schwach.
  • Zu schwaches Türblatt
  • Zu schwache Gesamttüreinheit.


Mindeststandard sollte sein:

  • Verwenden Sie Sicherheitszylinder, die auch im Zylinderkern aufbohrgeschützt sind. Der Zylinder sollte mit einem Kernzieherschutz versehen und nachsperrgesichert sein.

  • Der Zylinder muss in einem speziellen Sicherheitsbeschlag eingebaut sein, dieser muss von innen verschraubt werden, der Zylinder muss bündig (max. 3mm Überstand) mit dem Beschlag abschließen oder vom Beschlag zur Gänze geschützt werden.

  • Verwenden Sie Schließbleche mit einer Mindestlänge von 300 mm, einer Materialstärke von mindestens 3 mm, die fest im Mauerwerk verdübelt sein sollten. Bei Metallzargen sollte nach Möglichkeit der Schließbereich verstärkt werden.

  • Auch das Hauptschloss sollte einbruchhemmend ausgeführt sein.

  • Sicherheitsbügel oder Sicherheitsketten, auch als Zusatzschloß erhältlich, schützen gegen ungebetenen Besuch und ermöglichen das Öffnen der Türe einen Spalt breit.

  • Lassen Sie sich einen Weitwinkelspion (180 Grad) einbauen.


Besseren Schutz bieten:

  • Sichern Sie Ihre Eingangstür durch den zusätzlichen Einbau von Balkenriegelschlössern, die auch für doppelflügelige Türen erhältlich sind.

  • Auch Längsverriegelungssysteme sind zu empfehlen. Wichtig ist die massive Verankerung der Halterungen im Mauerwerk.

  • Noch höheren Schutz bieten Einbruchhemmende Türen mit Mehrfachverriegelung. Sie müssen nach der Ö-Norm B 5338 geprüft und so gekennzeichnet sein.
    Einbruchhemmende Tür:
    Registrierungsnummer:
    Prüfzeugnis............Prüfzeichen
    Hersteller:
    Baujahr:...................Prod.-Nr.:*)

    *) Bei kontinuierlicher Produktion darf die Angabe der Produktionsnummer entfallen.

    Diese Kennzeichnung bestätigt eine Qualitätskontrolle durch ein anerkanntes Prüfinstitut.


Weitere Kriterien für gute, einbruchhemmende Türen:

  • Bei Ummantelung des alten Türstockes (Sanierungszarge) sollte die Materialstärke der neuen Zarge mindestens 3 mm betragen.

  • Das Türblatt sollte mit Stahlplatten oder Stahlstäben verstärkt sein, auch Vollholz bzw. Massivholz mit einer Mindeststärke von 45mm wirkt einbruchhemmend.

  • Besonderes Augenmerk sollte auf stabile Türbänder (Türschaniere) gelegt werden.
    Zylinder und Beschlag sollten den höchstmöglichen Bohr- bzw. Nachsperrschutz aufweisen.

  • Mehrfachverriegelung

  • Deutsche Prüfzeugnisse z.B. Klasse ET 2 oder ET 3.

  • Der Einbau sollte nur durch eine Fachfirma erfolgen. Achten Sie auf Passgenauigkeit zwischen Türstock und Türblatt.

Weitere Infos zu einbruchhemmenden Türen finden Sie hier.


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