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Unfälle von Senioren

Kampf den Stürzen in Haushalt und Freizeit

Im Jahr 2001 starben in Österreich mehr Menschen über 60 Jahren bei Freizeitunfällen als es Todesopfer bei Verkehrsunfällen gab. Ein Großteil der Unfälle ist dabei auf Stürze zurückzuführen. Bei mehr als 3/4 der Unfälle sind Mängel in der eigenen Wohnumgebung mitverantwortlich. Gefahrenquellen in der Wohnung wie z.B. Stolperfallen, rutschende Teppiche, Stufen ohne Handlauf, Badezimmer ohne Haltegriffe, mangelnde Beleuchtung etc. sollten daher ausgeforscht und beseitigt werden.

In einer breit angelegten Studie des Institutes "Sicher Leben" zeigte sich, dass 82% aller Seniorenunfälle Stürze sind, und dass für etwa 80% dieser Stürze externe Umstände auslösend sind. "Mit dem Alter nimmt die Gebrechlichkeit zu - leider im wahrsten Sinne des Wortes. Alte Menschen stürzen häufiger, und die Folgen sind schwerer wiegend, oft tragisch. Im Jahr 2001 starben 1.088 Menschen über 60 Jahre durch Unfälle abseits des Verkehrs. Rund 130.000 ältere Menschen mussten nach Freizeitunfällen im Spital behandelt werden.", rechnet Dr. Rupert Kisser, Leiter des Institutes "Sicher Leben" vor.

Mit einem einfachen Test können Sie feststellen, ob ihre Muskelkraft noch ausreicht, den Alltagsanforderungen gerecht zu werden: "Nehmen Sie einen Sessel und stellen ihn mit der Lehne an eine Wand. Dann setzen Sie sich darauf und kreuzen die Arme vor der Brust. Stehen Sie fünfmal auf und setzen sich wieder hin. Wenn Sie das nicht innerhalb von zehn Sekunden schaffen, haben Sie ein Muskelproblem und müssen trainieren." Für ein entsprechendes Training in einem Fitnessstudio unter ärztlicher Leitung ist es nie zu spät. Die Übungen steigern nicht nur die Muskelkraft,
sondern verbessern auch den Gleichgewichtssinn. Dadurch sinkt das Risiko eines Sturzes."

Eine Initiative des Seniorenrates gemeinsam mit dem Sozialministerium und dem Institut Sicher Leben versucht nun, die Zahl der Seniorenunfälle zu senken. Die neue Kampagne hat drei Stoßrichtungen:

  • Es soll das Gefahrenbewusstsein der Senioren geweckt werden: Jeder Senior sollte wissen wie er sich vor vermeidbaren Unfallgefahren schützen kann. Stolperfallen im Haushalt, wie rutschende Teppiche herumliegende Kabel, unzureichende Beleuchtung und dergleichen können von jedem leicht beseitigt werden. Wichtigste Unfallverhütungsmaßnahme ist dabei das Bewusstsein und die Erhaltung der eigenen körperlichen Aktions- und Reaktionsfähigkeit.

  • Ältere Menschen sollen fachkundige Beratung und Hilfe bekommen, z.B. durch die Mitarbeiter/innen der sozialen Dienste, Gesundheitsberufe und pflegende Angehörige. Diese Menschen brauchen aber dafür das notwendige Wissen. Heimhelfern/innen und Hauskrankenpfleger/innen sollen deshalb Informationsmaterial und Schulungen angeboten bekommen.

  • Ebenso wichtig ist die Schaffung einer weniger unfallträchtigen Umwelt. Wenn die Wirtschaft seniorenfreundlichere Produkte anbietet, reduziert das die Unfallgefahr. Man weiß beispielsweise heute, wie ein sicheres Badezimmer zu gestalten ist, aber viele Installateure und deren Auftraggeber besitzen dieses Wissen nicht. Das Problembewusstsein für die Unfallgefahren der Senioren muss auch in Wirtschaft und Politik verankert werden. Schließlich geht es auch um die sichere Gestaltung öffentlicher Wege und öffentlicher Verkehrsmittel.


Der folgende Fragebogen des Instituts Sicher Leben soll Ihnen helfen, Gefahrenquellen in Ihrer Wohnung zu entdecken und Ihre eigenen vier Wände sicherer zu gestalten.Hier kommen Sie zum Test ...


Auf der Webseite des Institut Sicher Leben können Sie zahlreiche Folder und Broschüren großteils kostenlos bestellen. Die darin enthaltenen Tipps und Ratschläge können dazu beitragen, Sie im Alltag vor bösen Unfällen zu schützen.


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